„Die Bilder aus Farbe und Licht haben Klaus Kossak schon lange beschäftigt, „seit Ende der 80er, da hab´ ich erfahren, dass Paul Klee mit Farbe und Glas gearbeitet hat“. Es entstanden mit Farbe geschwärzte Glasflächen aus denen er Linien, Figuren, Szenen freikratzt und sie von der Rückseite mit Farbe bemalt. Vor allem Nachtszenen sind es, die so entstanden sind – Leuchtstoffröhren durchstrahlen die gefärbten Thema, das Licht, die Laterne im Dunkel.“ Nur die Wahl der Mittel habe sich eben geändert, „das Material ist nervenaufreibender“. Springt eine Scheibe, ist das Werk von Wochen zerstört.“
„Neben den Lichtbildern stehen große Assemblagen, dreidimensionale Collagen, in Kossaks Atelier. In ihnen hat er Fundstücke – Steine, Hölzer, Schrott – von der dänischen Nordseeküste verarbeitet. Für Sie sucht er noch nach einer geeigneten Ausstellung, ebenso wie für die Malereien, die im nächsten Katalog zu finden sind.