Ausstellungen

2008
„Duft roter Tücher“ Verbundsparkasse Ochtrup
2004
Großformatige Papiere und Assemblagen Galerie Beckmann, Rheine
2001
Tangopolarisation, Lufthansa Airplus international, Neu-Isenburg/Frankfurt
1989
Aufstand der Materie Lessing-Hochschule und Galerie Franz Mehring, Berlin
1987
Körperzonen und Grenzland, Museum Uetersen Hamburg
1986
Gaben und Gelten – außerhalb der Gunsttempel; Kampnagelgelände, Hamburg.
1982
Galerie KK. Braunschweig

Beteiligungen

2022
Gruppenaustellung VBK Druckkunst im Dialog 2022 (Hoch., Tief-, Flach- und Durchdruck). s. dazu Kategorie Aktuelles
2019/20
Gruppenaustellung Berliner Künstler zum Thema „Always in motion“
2018
Der fragile Mikrokosmos ist vor Scham aus den Fugen geraten – Jahresausstelung 2018
2011
Korrespondenz / correspondentie – Emsdetten / Hengelo Partnerstadtausstellung in der Galerie Münsterland und der AkkuH
2009
Künstlerbücher aus Berlin in Basel
2004
Graphiken Galerie Beckmann, Rheine
2002/03
Lienen, Gruppe Malepartus, Haus des Gastes, Lienen – Galerie Beckmann, Rheine
2001
Berliner Papiere, Jahresausst. des VBK in der Galerie Nord, Berlin
1996
Kunst in der Region, IX Tecklenburg
1992
Handzeichnung und Graphik, Berlin
1987-91
Jahresaustellung, Berlin
1984
Zeichnungen, Hamburg

Kritiken

Aus: Gruppenausstellung Sex in der Galerie des Vereins Bildender Künstler

„Die Ausstellung nähert sich dem Thema aus der Perspektive von elf Künstlerinnen und sieben Künstler unterschiedlichen Alters.

… So zeigt die Gouache Im Hafen von Klaus Kossak (* 1954) ein Kind mit Bubikopf und entblössten runden Bauch: Ist das ein Strichjunge oder ein schwangeres Mädchen?…“
(Art in Berlin , 27.07.2019)

Aus: Widerspruchsfreudig

„… Was ich zu sagen habe, sitzt in den Figuren, wie ich unsere Zeit heute sehe. Die paradiesische Statik ist im Grunde instabil…“
(Emsdettener Volkszeitung, 19. Dezember 2013, Elvira Meisel-Kemper)

Aus: Er strebt nach Qualität

…Außerhalb von Emsdetten ist er unzweifelhaft führender Vertreter seiner Art, hinter seinen Ecken und Kanten verbirgt sich ein ganz sensibler Mensch, der mit offenen Augen durch die Welt geht und dessen gelegentlicher Sarkasmus aus dem tiefen Empfinden entspringt, dass Kunst eben sehr viel mit Können zu tun hat, dass Zufallsprodukte eben nicht seinem Anspruch reichen und eine eigene Ausdrucksweise erst intensiv erarbeitet werden muss…
(Axel Engels, Emsdettener Volkszeitung, 19. August 2009)

Aus: Eröffnungsrede der Ausstellung DUFT ROTER TÜCHER

…die Sicht auf das Heute, die Genussgesellschaft ohne Tabus, die Industriegesellschaft; der Rückblick auf Gelebtes und Vergangenes, Archaisches und der Ausblick auf Kommendes. Mit der Barke oder dem Segelschiff zu neuen Ufern aufbrechen, die Ausfahrt in die ewig neuen Abenteuer des Lebens und der Kunst.
(Dr. Andrea Brockmann, 2008)

Aus: Unsere Lust am Schauen, Gaffen, Spähen und Spicken (J.Tappe)

…Kossaks jüngstes Werk ist erst wenige Tage alt. „Blaumilchsafari“ hat er die großflächige Leinwandarbeit genannt, die dem Betrachter schrill ins Auge sticht. Was sind das für geheimnisvolle Menschen, die da mit ihren Booten aufs Meer fahren? Zum Beispiel der Mann mit dem maskierten Gesicht…
(Tageblatt für den Kreis Steinfurt, April 2008)

Aus: Trockene Wucht, Kunsthalle zeigt Werke von Klaus Kossak, 20. 2. 2004

…Daneben gänzlich unbekannt und offenbar seit sechs Jahren im Atelier zurückgehalten sind die in rustikalen, offenen Holzrahmen präsentierten Assemblagen (dreidimensionale Collagen), die vom Künstler kurz mit „Blagen“betitelt werden. Diese wundersamen Fundstücke vom dänischen Strand sind auf vornehmlich blaufarbigem Hintergrund zu Kompositionen verdichtet und setzen Kossaks Motivwelt auf dieser plastischen Ebene fort. Die Studienblätter aus dem Jahr 2004 wieder reagieren auf diesen plastischen Zyklus mit farbiger Tinte und deuten die grandios-sperrigen, aber auch poetisch-melancholischen Möglichkeiten an. An wahrer Schatz des stark an Assoziationsfelder orientierten Künstlers; Werke, die das landauf/landab geführte Kunstgeschehen nicht selten kopflastig-konzeptioneller Kuratorenkunst mit Designbeigeschmack konterkarieren und auf eine authentische, künstlerische Qualität verweisend, Position beziehen. Diese zuweilen trockene Wucht, aber auch fast asiatische Poesie, läßt die an Moden orientierten Strömungen der Gegenwartskunst blasse hinter sich. …

„Lichtschnitte und Fundstücke aus der Nordsee“, Emsdettener Tageblatt, 22.1.2000

„Die Bilder aus Farbe und Licht haben Klaus Kossak schon lange beschäftigt, „seit Ende der 80er, da hab´ ich erfahren, dass Paul Klee mit Farbe und Glas gearbeitet hat“. Es entstanden mit Farbe geschwärzte Glasflächen aus denen er Linien, Figuren, Szenen freikratzt und sie von der Rückseite mit Farbe bemalt. Vor allem Nachtszenen sind es, die so entstanden sind – Leuchtstoffröhren durchstrahlen die gefärbten Thema, das Licht, die Laterne im Dunkel.“ Nur die Wahl der Mittel habe sich eben geändert, „das Material ist nervenaufreibender“. Springt eine Scheibe, ist das Werk von Wochen zerstört.“
„Neben den Lichtbildern stehen große Assemblagen, dreidimensionale Collagen, in Kossaks Atelier. In ihnen hat er Fundstücke – Steine, Hölzer, Schrott – von der dänischen Nordseeküste verarbeitet. Für Sie sucht er noch nach einer geeigneten Ausstellung, ebenso wie für die Malereien, die im nächsten Katalog zu finden sind.

MZ, 14.9.99

„In zahlreichen Einzelaustellungen, Austellungbeteiligungen und Publikationen stellte Kossak sein künstlerisches Talent unter Beweis. Figurativ erkennbar und farblich erfassbar sind die dargestellten Konturen, Figuren und Figurationen – und doch entschlüsseln sich die Bilder nicht ohne weiteres: „Hund mit Drachen“, „Sonntagsspaziergang“, „Bug- und Mastseher“, „Abfahrt mit Kugelfisch“ und der Bibelzyklus „Apokalypse“ sind nur einige der Titel, die den Betrachter auf den ersten Blick Glauben machen, zu sehen, was er augenblicklich sieht. „Doch hinter den Formen, hinter der Farbe pulsiert eine Vitalität, die – festgemacht an Situationen – trügerisches Erkennen vorgibt, erklärte Galeristin Helga Wienhausen anlässlich der Austellungeröffnung am vergangenen Freitag Abend. „Träume und Realitäten sind bei ihm eins; die Apokalypse und die Hoffnung , die Ironie und der Witz, der Ernst und die Tragik, das Absurde und das Alltägliche.“

Emdettener Tageblatt, 9.4.1996

„Zehn Jahre ist es jetzt her, daß dieser Mann das letzte Mal in Emsdetten ausstellte: Die Rede ist von Klaus Kossak, der 1986 beim Emsdettener Kunstverein seine Werke unter dem Titel „Mensch und Vogel“ präsentierte. Kossak der lange in Berlin und Hamburg lebte und seit 1996 wieder in Emsdetten wohnt und arbeitet, kehrt mit einer Ausstellung in der Volksbank in seine Heimatstadt zurück.“
„Kossak Erlebnisse und Erfahrungen spiegeln sich in seinem Werk wieder. „Die Tropische Nacht“ in sanftem Orange, der „Nachtflug“ als flammendes Rot auf tiefem Schwarz oder das „Entkommen im Mangrovenwald“. Kossak hat aber auch die totale Vernichtung erlebt. Als seine frühen Bilder 1990 im Museum Uetersen verbranneten. Einfach so verschwand Erlebtes, Geschaffenes, Geliebtes und Gehasstes. Dabei taucht das Feuer immer wieder in seinen Bildern auf. Als kräftige Linie in blassem Blau oder als imposanter „Seelenberg“. „
„Thea Herold schreibt: „Man kann versuchen, seine Gründe zu enttarnen. Gesehenes, Gedachtes, Erlebtes, Objektives und Unbegreifbares, Wichtiges und Unwichtiges durchscheinen lassen. Allzuviel Klarheit macht es leer.“

Heike Heinze, 20.06.1990, Dresden

„Der Entwicklungsbegriff wird bei Kossak künstlerisch durchlebt. Der Zusammenhang von Natur und Körper ist somit Verdeutlichung der Beziehung von Realität und Tagtraum. Auffallende Motive für mich waren Menschen in der Beziehung zu ihrer Umwelt, … und Vögel. Dies scheint nicht nur Ausdruck seiner Liebe zum Leben, zur Natur zu sein.“
„Beeindruckend auch die Körperlichkeit nicht nur in den vielfältigen Aktkompositionen. „Komposition zu Raum und Idee“: hervortretendres aggressives Rot in einer überlebensgroßten Darstellung, verzerrte Räumlichkeit, kein Hindernis darstellendes Fenster, dem Beobachter den Rücken zugewandte Hauptfigur Mensch – nackt mit abwehrenden Gestus. Wie viele Interpretationen schließt dies bei Künstler und Rezipient ein?“
„Gefangen kann man wirklich sein von den Bildern. Dieser Eindruck blieb augenscheinlich auch bei vielen Gästen der Ausstellungseröffnung.“

Ralf Bartholomäus, 1.4.1990

„Geistig habe die Mauer für ihn nie existiert, sagt Kossak. Für uns hat sie dagegen einfach physisch existiert. Aber die Austellung läßt jetzt verstehen, was er meint: den Traum vom Fliegen zum Beispiel gibt es seit Urzeiten, stets mit dem Sinn, sich aus inneren wie äußeren Zwängen zu befreien. Selbst die geistige Zeugung von <<Vogelmenschen>>, die der Umnachtung entfliehen, ist nicht nur in Kossaks Bildern möglich: >>… ich schrie wisprig: >Ich fluche allem Gemensch!< Da lachte er kekkernd und tanzend, schlug brausend in die Flügel … – Er winkte huldvoll und ruckend. Und ich steige leicht empor…<< (Arno Schmidt, ENTHYMESIS). – Erst letzten Sommer haben Tausende Menschen in Mitteleuropa bewiesen, daß die Gesetze der Gravitation aufgehoben werden können. Der Maler hat es nur wenig früher versucht(1987), mit seinen Bildern zum >> Aufstand der Materie<<.“

Berliner Morgenpost, 6.2.1990

„Zur 750-Jahr-Feier unserer Stadt eröffnet, stellt die Galerie „Weißer Elefant“ in der Ost-Berliner Almstadtstraße – ehemals als Grenadierstraße berühmt-berüchtigter Mittelpunkt des jüdischen Scheunenviertels – Bilder von Klaus Kossak (Jahrgang 1954) aus. Unter dem Thema „Balance“ wird nun zum ersten Mal das Werk dieses Künstlers aus unserem Teil der Stadt einem breiten Publikum der anderen Seite bis zum 17. Februar erschloßen.“
„Kontrapunktische Spannungen entstehen weiter durch starke Farben; auch vor grellem Blau-Rot schreckt Kossak – etwa wesensverwandt Max Beckmann – nicht zurück. Hat er doch diese „verräterischen Töne“ frisch aus Frankreich mitgebracht. Er malt nicht aus dem Bauch, sondern will mit intellektueller Konzentration sinnlich erfahrbare Möglichkeiten zur Weltsicht schaffen. Inwieweit ihn Intuition „Über das Einfangen des Feuers“ schon Brand und Einäscherung seiner 40 Arbeiten in der Museumsscheune in Uetersen bei Hamburg vorausahnen ließ, mag offen bleiben.“

Kunstflimmern

29.02.2024
„Was gefällt den Menschen eigentlich?“, EV
mehr sehen
24. Dezember 2022
„Leserbrief: Mir ist es peinlich ….“, EV
mehr sehen
29. November 2022
„Leserbrief: Zeitenwende“, EV
mehr sehen
11. Oktober 2022
„Leserbrief: Scheitern aber besser ….“, EV
mehr sehen
14. Juni 2022
„Leserbrief: Zeitspuren zu Dornhege/Reyes-Lorca“, EV
mehr sehen
16. September 2021
„Leserbrief: Keine eigenständige Gestaltung“, EV
mehr sehen
13. Juli 2016
„Tot der Kunst“, EV zu Ausstellung: Wunschträume und Kunstträume
1. Oktober 2016
„Knatsch beim Kunstverein“, EV
mehr sehen
13. November 2015
„Es fehlt der geistige Nagel mit Nachhall“, EV zu: Bettina Marx
23. September 2015
„Kunstverein kompetenter Ansprechpartner“, EV
29.Juli 2014
„Nichts wie hin und selbst ein Bild machen“, EV zu Markus Lörwald
mehr sehen
9. April 2014
„Es geht sehr dickblütig und figürlich zu“, EV zu: Harald Heisig
21.Januar 2014
„Schnitzel mit Milchreis auf Pizza Funghi“, EV zu: Karsten Neumann
mehr sehen
2014
„Werke sehen aus wie Pickel an der Wand“, EV zu: Farbige Reliefs mit optischer Täuschung
5. Mai 2011
„Büchlein über die Faszination“, EV, Schacke
5. Mai 2011
„Kreativer Dialog der Partner“, EV
06.12.2007
„Blumen, Früchte, Frauen – lange belichtet; Austellung in der Galerie Münsterland“, EV
mehr sehen
20.09.2007
„Viel Kleinmädchenästhetik“, zu: Paul Schwer
15.08.2007
„Handschrift in der Kunst – Warum soll etwas perfekt sein, was aus dem Bauch kommt? „, EV
mehr sehen
05.04.2007
„Broken line-Packeis in Sicht? „, EV
mehr sehen
05.07.2007
„Wahrheiten zum Klimawandel“, EV
mehr sehen
25.11.2006
„PR-Aktion für die Disco-Subkultur“, zu: Mehr Licht
16.11.2006
„Motivextrakte unter Glashaut“, zu: Sabine Swoboda
27.09.2006
„Werkabsicht zerredet“, zu: Homestories / Achim Bitter
09.07.2005
„Blind – Daten keine Herausforderung“, EV
mehr sehen
09.08.2005
„Blind Date müht sich so dahin“, EV
mehr sehen
30.08.2005
„Traurige Abwesenheit von Erfindungsgabe“, EV
mehr sehen

Weiteres

Sept. 2017
„Mitten durch Ottensen – Die Bahrenfelder Straße“, Stadtarchiv Ottensen e.V. S. 53
Januar 2015
„Digitale Welten“, Zeitschrift für katholischen Relegionsunterricht, Titelblatt, Verlag Schöningh
20.06.2001
„Einführung in das Werk von Anne und Herbert Daubenspeck“ EV
Dezember 2000
„Emsdetten“ Wirtschaftsstandort, S. 53
12. Januar 1999, 12. und 14. Januar, 6. Februar 1999
„Sechs Quadratmeter gelungene Kunst“, Emsdettener Tageblatt und Volkzeitung
26. November 1998
„Ortsfremde Austellung – Forestero gùinando“, Emsdettener Tageblatt
Okt. 1996
„Kunst in unserer Region“, Austellungskatalog u.a. um 7 Lyrischen Text von H.U. Dust
Juli 1996
Wirtschaft aktuell
1996
„Kossak-Austellung – Tag und Nacht- …“
März 1996
„Der innere Raum“, Zeitschrift für Literatur u. Kunst. Nr. 3
Sept. 1992
„Künstler dieser Stadt“, VBK Austellungskatalog, Berlin
7.2.1992
„Kultur Kontrovers“, Klaus Kossak im Gespräch m.a., Berliner Rundfunk
Jan. 1990
„Balance“, Austellungskatalog mit Beiträgen von R. Bartholomäus, U. Piekarek, M. Schwerd, Berlin
1989
„Klaus Kossak“, Freiraum Nr. 2, Berlin
1987
„Zehn Jahre Galerie KK“, Grenzland Verlag, Braunschweig
1983
Leserbrief zum tendenzen-Gespräch Bremen
mehr sehen
1983
Leserbrief in der Frankfurter Rundschau zu Rückblick auf Braque
mehr sehen
1981
Leserbrief in der Frankfurter Rundschau zu Rudi Fuchs: Brief an die Küstler
mehr sehen
1978
Graphik zu einem Leserbrief in der Zeitschrift „Zeichnen“
mehr sehen